Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sowohl Epoxidharz als auch Polyurethan sind flüssige Kunststoffe, die für langlebige Bodenbeschichtungen eingesetzt werden, unterscheiden sich jedoch in ihren Eigenschaften:
Epoxidharz (EP-Böden) zeichnet sich durch eine extrem hohe mechanische Belastbarkeit, Härte und Chemikalienbeständigkeit aus. Es ist die ideale Wahl für stark beanspruchte Industrieböden, Lagerhallen, Werkstätten und Parkhäuser.
Polyurethan (PU-Böden) ist im gehärteten Zustand dauerelastisch und flexibel. PU-Beschichtungen fangen Schwingungen auf, bieten eine integrierte Trittschallminderung und einen spürbar höheren Laufkomfort. Daher eignet sich Polyurethan hervorragend für moderne Designböden in Wohnräumen, Büros, Schulen und Aufenthaltsräumen.
Antwort: Dank ihrer flexiblen Anpassbarkeit decken unsere Bodensysteme ein riesiges Einsatzspektrum ab. Zu den Hauptbereichen gehören:
Industrie & Gewerbe: Produktions- und Lagerhallen, Werkstätten, Verkaufsflächen und Labore.
Infrastruktur: Parkhaus-Systeme, Tiefgaragen und Rampen (inklusive Rissüberbrückung und Oberflächenschutz).
Aufenthalts- & Wohnräume: Moderne Designböden für Büros, Konferenzräume, Küchen und private Wohnbereiche.
Außenbereiche: Balkone, Terrassen und Eingangszonen, die witterungsbeständig geschützt werden müssen.
Antwort: Ja, absolut. Für den Innen- und Wohnbereich verwenden wir ausschließlich emissionsarme und AgBB-geprüfte Systeme. Diese Beschichtungen besitzen eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung und erfüllen strengste gesetzliche Kriterien zum Schutz der Gesundheit. Nach der vollständigen Aushärtung ist die Oberfläche physiologisch völlig unbedenklich, geruchsneutral und sogar besonders allergikerfreundlich, da sich kein Staub in Fugen festsetzen kann.
Antwort: Die Kosten für einen Epoxidharzboden lassen sich nicht pauschal beziffern, da sie von mehreren individuellen Faktoren abhängen. Entscheidend sind:
Die Gesamtquadratmeterzahl (bei größeren Industrieflächen sinkt meist der Quadratmeterpreis).
Der Zustand des aktuellen Untergrunds (muss geschliffen, kugelgestrahlt oder grundiert werden?).
Das gewählte System (z.B. einfache Rollbeschichtung, ableitfähiger Industrieboden oder optisch anspruchsvoller Designboden).
Sonderwünsche wie Einstreuungen für erhöhte Rutschhemmung oder mehrfarbige Strukturen.
Tipp: Kontaktieren Sie das Team von Sarac Epoxyboden für ein maßgeschneidertes, unverbindliches Angebot für Ihr Projekt.
Antwort: Professionell verlegte Kunstharzböden gehören zu den langlebigsten Bodenbelägen überhaupt. Im gewerblichen und industriellen Bereich halten sie bei fachgerechter Pflege problemlos 20 bis 30 Jahre und länger stand – selbst unter täglicher Belastung durch Gabelstapler oder schwere Maschinen. Im privaten Wohnbereich ist die Lebensdauer bei normaler Nutzung nahezu unbegrenzt.
Antwort: Die Reinigung ist denkbar unkompliziert, da der Boden komplett fugenlos ist und weder Flüssigkeiten noch Schmutz aufnimmt. Für die alltägliche Pflege genügen das Fegen oder Staubsaugen. Feuchtes Wischen mit einem neutralen oder leicht alkalischen Reiniger entfernt hartnäckigere Verschmutzungen im Handumdrehen. Auf scheuernde Reinigungsmittel oder stark lösemittelhaltige Produkte sollte verzichtet werden, um den Glanz der Versiegelung dauerhaft zu erhalten.
Antwort: Der Untergrund ist das A und O für eine dauerhafte Haftung. Er muss trocken, tragfähig, sauber und frei von Trennmitteln (wie Ölen, Fetten oder alten Farbresten) sein. In der Regel eignen sich Beton und Estrich ideal als Basis. Vor dem eigentlichen Beschichtungsvorgang führen wir eine professionelle Untergrundvorbereitung durch – dazu gehören das Schleifen oder Kugelstrahlen der Oberfläche sowie das Schließen von Rissen und Löchern, um ein perfektes Endergebnis zu garantieren.
Antwort: Ja, das ist hervorragend möglich. Insbesondere unsere flexiblen Polyurethan-Designböden weisen eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit auf. Sie leiten die Wärme der Fußbodenheizung schnell und effizient an die Oberfläche weiter. Da das Material zudem elastisch ist, macht es die thermischen Dehnungen des Untergrunds problemlos mit, ohne Risse zu bilden.
Antwort: Der zeitliche Ablauf gliedert sich in verschiedene Phasen nach dem Auftragen:
Begehbar: Nach ca. 12 bis 24 Stunden (je nach Umgebungstemperatur und System) ist der Boden vorsichtig wieder begehbar.
Mechanisch belastbar: Nach etwa 2 bis 3 Tagen können leichte mechanische Belastungen erfolgen.
Vollständig chemisch und mechanisch belastbar: Nach ca. 7 Tagen ist die chemische Reaktion komplett abgeschlossen. Erst dann erreicht der Boden seine maximale Härte und ist voll befahrbar (z.B. in Werkstätten oder einer Garage).